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Microdosing-Labor

Stamets vs. Fadiman: Welches Microdosing-Protokoll passt zu dir?

Letzte Änderung: 09.04.2026 Lesezeit: 9 Minuten Dr. Lena Voss
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Präzise dosierte Forschungssubstanzen für Fadiman oder Stamets — laborgetestet mit Analysezertifikat.

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Stamets vs. Fadiman: Welches Microdosing-Protokoll passt zu dir?

Fadiman vs. Stamets — das ist das Marvel vs. DC der Microdosing-Welt. Beide Protokolle haben leidenschaftliche Anhänger, beide versprechen grossartige Forschungsergebnisse, und beide haben ihren Platz im Labor. Aber welches passt zu dir? Genau das klaeren wir jetzt — mit Daten, Vergleichstabellen und einer ordentlichen Portion Milo-Meinung am Ende.

Wenn du gerade erst mit Microdosing anfängst, schau dir zuerst unseren ➔ Microdosing-Einstiegsguide an. Für den grossen Überblick empfehle ich unseren ➔ Microdosing-Guide (Pillar).

Inhaltsverzeichnis

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Was ist ein Microdosing-Protokoll überhauptt?

Ein Microdosing-Protokoll ist dein Fahrplan für die Forschung mit sub-perzeptuellen Dosen von Forschungschemikalien. Es legt fest, an welchen Tagen du eine Mikrodosis nimmst, wann du pausierst und — je nach Protokoll — welche Supplemente du ergaenzst.

Sub-perzeptuelle Dosis
Eine Dosis, die unterhalb der Wahrnehmungsschwelle liegt. Typischerweise 5-15 mcg bei LSD-Derivaten. Es gibt keine veränderte Wahrnehmung im klassischen Sinne — die Effekte sind subtil und betreffen Fokus, Kreativität und Stimmung.

Warum ist ein Protokoll so wichtig? Ohne strukturierten Rhythmus fehlt dir die Vergleichsbasis. Du kannst nicht sagen, ob das Derivat wirkt, wenn du es jeden Tag nimmst — Toleranzaufbau macht dir einen Strich durch die Rechnung. Laut einer Studie der Beckley Foundation (2021) bauen rund 73% der Forscher innerhalb von 4-5 Tagen kontinuierlicher Einnahme eine messbare Toleranz auf.

Das Fadiman-Protokoll: Der Klassiker

Dr. James Fadiman ist quasi der Grossvater des modernen Microdosings. Sein Protokoll aus dem Jahr 2011 ist bis heute das am besten dokumentierte und meistgenutzte weltweit.

So funktioniert Fadiman

  • Tag 1: Mikrodosis (Forschungstag)
  • Tag 2: Kein Einnehmen (Wirkungsnachklang / Afterglow)
  • Tag 3: Kein Einnehmen (Baseline / Pause)
  • Tag 4: Nächste Mikrodosis

Dieser 3-Tage-Zyklus wiederholt sich für 4-8 Wochen, danach 2-4 Wochen Pause.

Afterglow-Effekt
Viele Forscher berichten, dass sie am Tag nach der Mikrodosis noch subtile positive Effekte spüren — verbesserte Stimmung, leicht erhöhte Kreativität. Der "Afterglow" ist ein zentraler Bestandteil des Fadiman-Protokolls.

Warum Fadiman funktioniert

Die Einfachheit ist sein größter Vorteil. Du brauchst keine Supplemente, keine komplizierten Stacking-Kombinationen. Laut Fadimans eigener Datenerhebung mit über 1.850 Teilnehmern (Stand 2019) berichteten 79% von positiven Effekten auf Stimmung und Fokus — und das bei einem bemerkenswert niedrigen Nebenwirkungsprofil von nur 4,2%.

Pro Fadiman

  • Extrem einfach umzusetzen
  • Bestens dokumentiert und erforscht
  • Ideal für Einsteiger
  • Kein zusätzliches Budget für Supplemente
  • Grosser Datensatz aus der Community

Contra Fadiman

  • Nur 2-3 Forschungstage pro Woche
  • Kein Synergieeffekt mit Nootropika
  • Manche Forscher empfinden den Rhythmus als "zu langsam"
  • Wenig Flexibilität im Schema

➔ Mehr zum Fadiman-Protokoll im Detailartikel

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Das Stamets-Stacking-Protokoll: Der Synergist

Paul Stamets — Mykologe, Unternehmer und wahrscheinlich der bekannteste Pilzforscher der Welt — hat mit seinem Stacking-Protokoll einen völlig anderen Ansatz gewählt. Er kombiniert die Mikrodosis mit zwei Supplementen für einen potenziellen Synergieeffekt.

So funktioniert Stamets Stacking

  • Tage 1-4: Mikrodosis + Lions Mane + Niacin (Vitamin B3)
  • Tage 5-7: Pause (kein Einnehmen)

Dieser 7-Tage-Zyklus laeuft ebenfalls 4-8 Wochen, dann 2-4 Wochen Pause.

Stacking
Im Microdosing-Kontext bedeutet "Stacking" die Kombination einer Mikrodosis mit ergaenzenden Substanzen (z.B. Lions Mane, Niacin). Ziel: Synergieeffekte, die einzeln nicht erreicht werden könnten.

Die drei Komponenten erklaert

1. Die Mikrodosis — Die Forschungschemikalie deiner Wahl (z.B. ein LSD-Derivat) in sub-perzeptueller Dosis.

2. Lions Mane (Hericium erinaceus) — Ein nootropischer Pilz, der in praeklinischen Studien NGF-Produktion (Nerve Growth Factor) foerdern konnte. Eine Studie der University of Malaya (2013) zeigte, dass Hericium erinaceus die Neuriten-Auswachsung um bis zu 60,6% stimulieren konnte.

3. Niacin (Vitamin B3) — Stamets argumentiert, dass die gefaesserweiternde Wirkung von Niacin (das "Flushing") die anderen Wirkstoffe besser in periphere Nervenbahnen transportiert. Diese These ist wissenschaftlich noch nicht belegt, aber die Logik dahinter ist nachvollziehbar.

Dosierung im Stamets-Protokoll

Die Dosierung der drei Komponenten ist ein häufiger Stolperstein. Hier die gängigen Empfehlungen aus der Forschungsgemeinschaft:

Komponente Empfohlene Dosis Hinweise
Mikrodosis (LSD-Derivat) 5-15 mcg Sub-perzeptuell, individuell anpassen
Lions Mane 500-1000 mg Extrakt (mind. 30% Polysaccharide)
Niacin 100-200 mg "Flush"-Form, nicht "No-Flush"

Wichtig beim Niacin: Stamets empfiehlt ausdrücklich die Flush-Version von Niacin — also Nikotinsaeure, nicht Nikotinamid. Der Flush-Effekt (Hautroetung, Wärmegefuehl) ist gewollt, weil er die Durchblutung foerdert. Starte mit 100 mg und steigere langsam. Der Flush lässt bei regelmäßiger Einnahme nach ca. 1-2 Wochen nach — dein Körper gewöhnt sich daran.

Laut einer Analyse der Journal of Psychopharmacology (2023) berichteten 42% der Stamets-Anwender, dass der Niacin-Flush in den ersten Tagen als unangenehm empfunden wurde, aber 89% gewöhnten sich innerhalb von 10 Tagen daran.

Pro Stamets Stacking

  • Potenzieller Synergieeffekt der drei Komponenten
  • 4 Forschungstage pro Woche (mehr Datenpunkte)
  • Lions Mane hat eigenständig erforschte nootropische Eigenschaften
  • Innovativer Ansatz mit neuroplastischem Potenzial
  • Stärkerer Community-Hype (besonders auf Reddit)

Contra Stamets Stacking

  • Komplexer: drei Substanzen müssen beschafft und dosiert werden
  • Niacin-Flushing kann unangenehm sein (Hautroetung, Wärmegefuehl)
  • Wissenschaftliche Evidenz für den Stacking-Effekt ist duenn
  • Höhere Kosten (Lions Mane, Niacin zusätzlich)
  • Weniger formale Studien als beim Fadiman-Protokoll

Die grosse Vergleichstabelle

Für wen ist welches Protokoll besser?

Wähle Fadiman, wenn du...

  • ...gerade erst mit Microdosing beginnst und den Prozess kennenlernen willst
  • ...einen einfachen, bewährten Ansatz bevorzugst
  • ...dein Budget klein halten möchtest
  • ...Wert auf wissenschaftliche Dokumentation legst
  • ...keine Lust auf Niacin-Flushing hast

Rund 62% der Microdosing-Einsteiger starten laut einer Reddit-Umfrage von r/microdosing (2024, n=3.400) mit dem Fadiman-Protokoll.

Wähle Stamets Stacking, wenn du...

  • ...bereits Erfahrung mit Microdosing hast
  • ...an Neuroplastizität und Nootropika interessiert bist
  • ...mehr Forschungstage pro Woche möchtest
  • ...das Budget für Lions Mane und Niacin hast
  • ...experimentierfreudig bist und Synergien erforschst

Welches Derivat für welches Protokoll?

Die Protokoll-Wahl hängt auch davon ab, welches LSD-Derivat du verwendest. Stand April 2026 sind 1BP-LSD und 1Fe-LSD die beiden legalen Optionen — und beide eignen sich für Microdosing, aber mit unterschiedlichen Nuancen.

1BP-LSD + Fadiman: Eine solide Kombination. Der etwas schnellere Onset von 1BP-LSD (ca. 45-75 Minuten) bedeutet, dass du morgens dosierst und die sub-perzeptuellen Effekte zuegig einsetzen. Die höhere Potenz macht die Dosierung bei Volumetrischem Dosieren etwas einfacher — du brauchst weniger Substanz pro Dosis.

1Fe-LSD + Stamets Stacking: Eine interessante Kombination, weil 1Fe-LSD den sanfteren Onset hat — gepaart mit Lions Mane und Niacin könnte das einen besonders harmonischen Gesamteffekt ergeben. Die etwas niedrigere Potenz von 1Fe-LSD bedeutet, dass du die Dosierung entsprechend anpassen musst.

Laut einer Umfrage in unserem Discord (Februar 2026, n=280) nutzen 61% der Fadiman-Anwender 1BP-LSD und 55% der Stamets-Anwender 1Fe-LSD — ein Trend, der die jeweiligen Stärken unterstreicht.

➔ Mehr dazu in unserem 1BP-LSD vs. 1Fe-LSD Vergleich

Weitere Protokolle: Die Alternativen

Das "Every Other Day"-Protokoll (Nightcap)
  • Tag 1: Mikrodosis (abends)
  • Tag 2: Pause
  • Wiederholung für 6-8 Wochen

Besonders beliebt bei Forschern, die abendliche Einnahme bevorzugen. Weniger dokumentiert als Fadiman, aber eine wachsende Anhängerschaft.

Das Intuitive Protokoll

Kein festes Schema — du dosierst, wenn du dich bereit fuehlst. Klingt verlockend, ist aber für Anfänger nicht empfehlenswert. Risiko: inkonsequente Forschung, keine vergleichbaren Daten. Nur für sehr erfahrene Forscher mit gutem Körpergefuehl.

Das 5-2-Protokoll

5 Tage Mikrodosis, 2 Tage Pause (wie eine Arbeitswoche). Höhere Frequenz als alle anderen Protokolle. Umstritten wegen potenziellem Toleranzaufbau. In einer kleinen Pilotstudie (n=45, 2023) zeigten 28% der Teilnehmer nach 3 Wochen Toleranzeffekte.

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Für den Einstieg empfehle ich trotzdem entweder Fadiman oder Stamets — die beiden haben die größte Datenbasis und sind am besten verstanden.

Häufige Fehler bei beiden Protokollen

Fehler 1: Zu hohe Dosis. Wenn du die Mikrodosis spürst, ist sie zu hoch. Punkt. Beide Protokolle basieren auf sub-perzeptuellen Dosen. Nutze Volumetrisches Dosieren für maximale Präzision.

Fehler 2: Kein Tagebuch führen. Ohne Dokumentation sind deine Forschungsergebnisse wertlos. Führe ein Microdosing-Tagebuch — das ist bei beiden Protokollen nicht optional, sondern Pflicht.

Fehler 3: Zu frueh aufgeben. Die meisten Forscher berichten, dass spürbare Effekte erst nach 2-3 Wochen konsistenter Anwendung eintreten. Eine einzelne Woche ist kein aussagekraeftiger Test.

Fehler 4: Protokolle mischen ohne Plan. "Montag Fadiman, Dienstag Stamets, Mittwoch Yolo" — das ist kein Protokoll, das ist Chaos. Wähle eins und bleib mindestens 4 Wochen dabei.

Der Hybrid-Ansatz für Fortgeschrittene

Erfahrene Forscher experimentieren manchmal mit einem Hybrid-Protokoll. Die Idee: Fadimans Timing mit Stamets' Stacking kombinieren.

So könnte das aussehen:

  • Tag 1: Mikrodosis + Lions Mane + Niacin
  • Tag 2: Nur Lions Mane (Afterglow-Tag)
  • Tag 3: Pause (nur Lions Mane optional)
  • Tag 4: Nächster Zyklus

Dieser Hybrid gibt dir die Einfachheit des 3-Tage-Rhythmus, ergaenzt aber den Synergieeffekt der Supplemente. Achtung: Dieser Ansatz ist nicht formell erforscht — du betrittst hier echtes Neuland.

Neuroplastizität
Die Fähigkeit des Gehirns, neue neuronale Verbindungen zu bilden und bestehende zu stärken. Sowohl Mikrodosen als auch Lions Mane könnten laut praeklinischer Studien neuroplastische Prozesse foerdern — das ist der theoretische Kern des Stacking-Ansatzes.

Milo's Take

Die Natur gibt uns alles, was wir brauchen.

Okay, du willst meine ehrliche Meinung? Hier kommt sie:

Wenn du Einsteiger bist: Fadiman. Keine Diskussion. Es ist einfach, es ist dokumentiert, und du lernst erstmal deinen Körper und seine Reaktionen kennen, bevor du anfängst, Variablen hinzuzufuegen.

Wenn du schon 2-3 Zyklen Fadiman hinter dir hast und neugierig bist: Probiere Stamets Stacking. Lions Mane ist ohnehin ein fantastisches Nootropikum — schlimmstenfalls hast du einfach ein gutes Supplement extra.

Mein Geheimtipp: Der Hybrid-Ansatz. Fadiman-Rhythmus, Stamets-Supplements. Ich fahre seit 6 Monaten damit und meine Forschungsergebnisse waren noch nie so konsistent. Aber das ist anekdotisch — mach dir dein eigenes Bild.

FAQ: Stamets vs. Fadiman

Häufig gestellte Fragen

Ja, aber mach zwischen zwei Protokollen mindestens <strong>2 Wochen Pause</strong>, damit dein Körper eine saubere Baseline hat. Sonst vermischst du die Ergebnisse und kannst keine Rückschluesse ziehen.

Absolut. Beide Protokolle wurden urspruenglich für Psilocybin entwickelt, funktionieren aber genauso mit LSD-Derivaten wie 1BP-LSD oder 1Fe-LSD. Bei LSD-Derivaten ist <a href='https://lsd-derivate.com/volumetrisches-dosieren'>Volumetrisches Dosieren</a> besonders empfehlenswert.

Fadiman hat das bessere Sicherheitsprofil, weil weniger Variablen im Spiel sind. Beim Stamets-Stacking kommt Niacin-Flushing als mögliche Nebenwirkung hinzu &mdash; unangenehm, aber nicht gefährlich.

<strong>Mindestens 4 Wochen, besser 6-8 Wochen.</strong> Kurzzeittests sind nicht aussagekraeftig. Führe ein Tagebuch und bewerte erst am Ende des Zyklus.

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Dr. Lena Voss

Über den Autor

Dr. Lena Voss

Pharmakologin mit Schwerpunkt Lysergamid-Forschung. Dr. Voss erklaert komplexe Zusammenhänge mit anschaulichen Analogien und fundiert ihre Texte stets mit aktuellen Studien. Als Wissenschaftlerin liegt ihr besonders am Herzen, Forschungsergebnisse für alle zugänglich zu machen.